Der Messias und die "Jubelperser"


Ken Jebsen Montags, ab 18 Uhr spricht der "Herr" zu Euch und wahrlich, er verkündet Euch himmlische Aussichten..

Foto: Marc Jäger


Jetzt dreht der Hinterhof-Populist mit der großen schnellen Klappe und dem IQ eines vom Winde verwehten Sandkorns, Ken Jebsen, völlig am Rad.

Nu isser auch noch Dutschke. Behauptet er wenigstens. Und das jeden Montag um sechs und spielt dabei den piefig-teutonischen Vorgartenfrustzwerg unterm Brandenburger Tor.


Okay, Rudi isser nicht, er fühlt sich aber so.

Mal abgesehen davon, dass der Quasselstripper und Verschwörungspapst des Internets, Jebsen, zu Dutschkes Glanzzeiten noch fröhlich in die Windeln, statt ins Mikrophon gekackt hat, trennen ihn auch intellektuell ganze Galaxien von seinem frisch erkorenen Idol. Vielleicht hätte er mal besser vorher dem Dutschke lauschen sollen, statt dem G....... (uups, pardon, is so rausgerutscht. blöder Vergleich, eh scho wissen ) aufs Maul zu schauen.

Jebsen selbst ist eigentlich ja nicht das Problem. So was, wie den raucht man zwischendurch in der Pfeife und wird nicht mal high davon. Der ist so offensichtlich platt und bildungsresistent, da ist jeder Trip vorher schon mangels berauschender geistiger Liquidität wie ein Weekend am Ballermann.


Nein, das Problem ist nicht dieser selbsternannte Volkstribun, sondern sind seine Lemminge, die ihm an der "Klappe" hängen. Jetzt könnte man ja meinen, die sind schon deshalb exkulpiert, weil die bei dem verbalen Dauerfeuer à la Sportpalast nichts mehr verstehen, aber dem ist nicht so. Sie jubeln trotzdem.

Solche"Jubelperser" hatten wir auch schon mal, das war aber zu Dutschkes Zeiten.

Die Sehnsucht nach dem lauten Selbstdarsteller mit dem Gefühl für die "deutsche gepeinigte Seele" ist bei vielen offenbar stärker, als die Vernunft.


gvg    

comments powered by Disqus