Mutti, der Mann mit dem Bier ist da!

Es gibt ein Leben vor dem Parteitod

 


Ein paar Gedanken zur ständig mauernden DIE LINKE und dem deutschen 9/11



Der olle Biermann hat es wieder einmal geschafft. Hätte der Lammert aber wissen müssen, dass der sich nicht den Mund verbieten lässt. Jetzt kann man zu Biermann ja stehen, wie man will. Man kann ihn und das was er sagt, mögen oder ablehnen. Das gehört dazu.

Nur, was jetzt passiert, ist der typische "Nestbeschmutzer"-Modus, den die LINKE bei derartigen Vorfällen sofort einschaltet.


Die LINKE ist nicht mehr die SED. Das steht absolut außerZweifel und das liegt auch nicht daran, dass sie mit den SPD-Abtrünnigen aus dem Westen fusionierte. Die Typen, die aus dem Westen dazu gekommen sind, erweisen sich als oft noch degoutanter als es die kommunistischen Ultras in der Ostsektion sein können.


Das Problem der LINKE, sie hat ihre Vergangenheit nicht aufgearbeitet. Und damit ist nicht die unselige Debatte über Unrechtsstaat oder nicht gemeint, sondern es geht ums Personal. Und da geht es nicht um irgendwelche kommunistischen Altspinner. Die tun nicht weh. So etwas muss eine Partei aushalten können und das darf man ihr auch nicht zum Vorwurf machen.


Aber sie hat zwei extrem wichtige Punkte vergessen, oder wollte sie nicht anfassen.

Einmal die latente Judenfeindlichkeit in der Partei, die zwar nicht von der Parteimasse mitgetragen wird, aber auch nicht geahndet wird, wenn sie denn, wie erst kürzlich wieder geschehen, offen zutage tritt. Hätte Gregor Gysi nicht ein Machtwort gesprochen, die von Annette Groth und anderen geplante Veranstaltung im Bundestag wäre ein Desaster für die Partei geworden. Die Mitglieder und Abgeordneten, die diese Haltung äußern und dazu gehören auch unreflektierte Schulterschlüsse mit der Hamas, bzw mittragen, müssen rausgeschmissen werden. Ohne Wenn und Aber, ohne lange Herumzufackeln und ohne Pardon.


Das selbe gilt für die, die eine nachgewiesene Stasivergangenheit haben. Sorry, die kann sich die LINKE nicht leisten.


Aber was macht die LINKE in diesem Fall? Sie kehrt es unter den Tisch. Und nicht nur das, sie empfängt solche Typen, Denunzianten auch noch mit offenen Armen und gibt ihnen auf Kosten der Steuerzahler zudem noch ein fürstliches Salär.


Beispiel: Diether Dehm.

Der hat jahrelang seine ehemaligen Kollegen der SPD ausgehorcht und fröhlich trällernd beim MfS verpfiffen, dafür Lob kassiert und vielleicht auch noch etwas anderes. Dann fliegt er bei der SPD raus, packt seine ca. 400 Seiten dicke Stasi-Akte unter seinen Arm und klopft bei der LINKE an, egal ob die damals noch unter anderem Namen firmierte. Und was machen die werten Genossen? Die Tür sperrangelweit auf und empfangen den hinterfotzigen Stasispitzel mit offen Armen und räumen ihm eilfertig noch zentrale Positionen ein.


Und dann wundert sich die LINKE, dass man ihr nicht für ein Fünferl mehr traut.

Ihr, die von der LINKEn, sitzt nicht einfach nur herum und wartet auf bessere Zeiten, sondern reagiert endlich. Macht endlich was. Sonst geht es wieder nur seinen sozialistischen Gang und wo der endet, sollte ja nun hinlänglich bekannt sein.


Statt sich irgendwelche Scheingefechte mit einem "Liedermacher" zu liefern, der seine besten Tage längst hinter sich gelassen hat, sollte man eher dafür plädieren, endlich diese scheinheiligen Feierorgien zum "Mauerfall" abzuschaffen. Das war vor 25 Jahren ein Ereignis, das mit Recht auch weltweit Beachtung fand.


Aber das ist Schnee von gestern. Die Betonmauer ist zwar gefallen, aber die Mauer in den Köpfen wird immer höher. Da gibt es nichts zu feiern. Absolut nichts.


Zumal diese völlig sinnentleerten Jubelfeiern das Gedenken an den Tag übertünchen und vergessen lassen, das gerade jetzt aktueller denn je ist, denn am 9. November 1938 begannen mit der Reichskristallnacht die Pogrome und damit die offene Menschenjagd und mit ihr die Vernichtung von Millionen von Menschen in Deutschland.


Und gerade jetzt wäre es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, denn Deutschland ist offenbar wieder so weit und bereit, diejenigen, die dem braunen, aber nicht nur dem braunen, sondern auch dem rotbraunen Pöbel und allen anderen, die es "denen" endlich wieder einmal zeigen wollen, nicht ins Bild passen, durch die Straßen zu hetzen, sie zu schlagen, zu treten, nieder zu knüppeln, feige zu ermorden und ihre Häuser, ihre Moscheen und Synagogen in Brand zu stecken.


Und die Anstifter heißen dieses Mal nicht Hitler, Goebbels, Himmler und Schmidt, Meier, Ludwig, Lehmann, sondern Janich, Albrecht, Jebsen, Popp, Mährholz, Shayhar, Elsässer und Dehm und alle Müller, Meier, Lehmanns, die diesen Wahnsinn unterstützen. Man kann getrost auch Adam, Petry und Lucke dazu zählen.


gvg      








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