Diether goes Adolf

Diether Dehm (PdL) trimmt Kreisverband Hannover voll auf braunroten Kurs

(Grafik: Patrik Velicka)                     


Ein turbulentes Wochenende hat der Kreisverband der PdL Hannover hinter sich und das Ergebnis ist tiefbraun.


Diether Dehm, Ex-SPD-JUSO, überzeugter, langjähriger und systemtreuer Ex-Stasi-Spitzel und von der PDS, der Nachfolgepartei der SED dafür mit Ehren und Mandaten überhäuft, versucht nun die PdL Niedersachsen auf einen rechten Kurs zu zwingen. Dehm, der neben Sahra Wagenknecht, den allseits bekannten Israelhasserinnen und Hamas-Unterstützerinnen Annette Groth, Inge Höger und Heike Hänsel und anderen Sympathisanten der neurechten Szene in der PdL schon seit längerem den engen Schulterschluss mit den angebräunten Mahnwachen- und Friedenswinterbetreibern sucht und erfolgreich betreibt, versammelte am Wochenende seine rotbraune, willfährige Anhängerschaft um sich und konnte einen ersten Punktsieg bei der Delegiertenwahl zum niedersächsischen Landesparteitag der PdL im Februar 2015 landen.


Die bisherigen Kritiker, die sich mit ihrem Aufruf „Ihr sprecht nicht für uns“ gegen den antisemitischen Kurs der niedersächsischen und der Bundeslinken wendeten und dafür vom Bundesvorstand der PdL und vor allem von Gregor Gysi, der grauen Eminenz der PdL, als Störenfriede abgekanzelt worden waren, wurden von Diether Dehm und seinen pseudolinken Braunhemden am Wochenende nach alter Sportpalasttradition niedergebrüllt und mundtot gemacht.


Und Diether Dehm mimte, zusammen mit seinen nibelungentreuen, rotbraunen Haselnüssen nicht nur den Hinterhofgoebbels, sondern machte tabula rasa mit linker Politik und trimmt ab nun den Kreisverband Hannover auf einen Kurs, der sogar die NPD noch weit rechts überholen soll.


Nicht nur, dass diese neurechte Clique um den Selbstdarsteller Dehm, den engen Schulterschluss mit den rechts angehauchten Verschwörungstheoretikern und Reichsbürgern, Chemtrailern und Israelhassern der Mahnwachen, die auch bei der Nachfolgeaktion “Friedenswinter“ maßgeblich die Hände im Spiel haben, beschließen lässt, geht Diether Dehm noch einen Schritt weiter und lässt unter gröhlend tosendem Jubel seiner Anhänger das Existenzrecht des Staates Israel aus den Erklärungen zum Frieden und den Kooperationen mit der Friedensbewegung streichen.


Damit öffnen Dehm und seine braunen Genossen dem rechten Mob Tür und Tor und geben damit der, sowieso schon äußerst peinlichen Antisemitismus-Debatte, die die PdL zur Zeit führt, bzw. durch die Aktionen ihrer einschlägigen Mitglieder führen muss, eine neue Dimension.

Die, teils auch sehr berechtigte Kritik an der Politik der derzeitigen israelischen Regierung, die zu äußern auch niemandem verwehrt ist, kann und darf nicht dazu führen, plötzlich das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, oder gar zu verneinen.


Damit hat Diether Dehm endlich nicht nur sein wahres Gesicht gezeigt, sondern auch eine tiefrote Linie überschritten und es liegt nun an den Führungsspitzen der PdL, am gesamten Parteivorstand, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen und die können nur noch Parteiausschluss heißen.


Eine Partei, die im deutschen Bundestag sitzt und deren Mitglieder und Abgeordnete offen und unverblümt, ohne weitgehende Konsequenzen fürchten zu müssen, das Existenzrecht Israels in Frage stellen, hat in diesem Land nichts zu suchen.



gvg          




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